Stilrichtungen der Kampfkunst

Chinesische Stilrichtungen der Kampfkunst  lehren als Basis Schritte und Stände. Daruf aufbauend werden festgelegte Abläufe von Tritten oder Schlägen geübt. Sie fördern nicht nur die korrekte Ausführung verschiedenster Grundtechniken. Vielmehr wird neben einer guten Körperhaltung die Harmonie der Gelenkbewegungen fortwährend verbessert.

Es gibt eine Vielzahl chinesischer Stile der Kampfkunst. Die wichtigsten Stilrichtungen des inneren Boxens lassen sich auf drei Neijia- Stile reduzieren, die Sie bei mir im Allgäu lernen können. Jeder Stil beinhaltet eine eigene Ausbildung in Formen, Anwendungen und Waffen, ähnlich wie Sie es vielleicht von den Katas (Formen) des japanischen Karate kennen.

In den 3 Neijia – Stilrichtungen

dominiert Energiearbeit gegenüber reiner Körperkraft. Deshalb lieben besonders Frauen diesen Zugang zur Selbstverteidigung. Die Neijia – Formen der Kampfkunst legen Wert auf die Ausbildung von Körperbewusstsein und Gesundheit.

Pa Kua Zhang:

beinhaltet sehr flexible Techniken und viele Wechsel. Das Grundlagentraining öffnet Meridiane und Muskulatur durch Stretching.

Xing Yi Chuan

ist sehr dynamisch und macht keine Umwege. In der Xing Yi Philosophie gilt es schnell in den Gegner einzudringen und keine unnötige Kraft zu verschwenden.

Tai Chi Chuan

wurde weltweit als Bewegungsmeditation bekannt, aber vor 150 Jahren als Kampfkunst durch den Stilbegründer Yang Lu Chan berühmt.

X